Vor 16 Jahren sang Matthias Reim "Verdammt, ich lieb Dich" - und der bis dahin unbekannte Sänger, Komponist und ehemalige Anglistik-Student landete damit einen bis heute unerreichten Superhit: Rund 1 Million Singles und weit über 2 Millionen Alben wurden davon verkauft und der Künstler wurde über Nacht zum Superstar: Konzertveranstalter, Fernsehstationen und Journalisten standen Schlange bei ihm und sein Publikum war begeistert.
Auch seine beiden nächsten Alben waren überaus erfolgreich - aber dann begann langsam der Abstieg: Die Konzertsäle blieben leer, seine Platten verkauften sich nicht mehr und Matthias Reim machte mehr durch seine Liebesaffären von sich reden als mit seiner Musik. Der absolute Tiefpunkt war dann vor rund sechs Jahren erreicht. Seine so glücklich begonnene Liaison mit der Schlagersängerin Michelle scheiterte, sein Management bescherte ihm durch leichtsinnige Immobilienspekulationen hohe Schulden und seine Plattenumsätze tendierten gegen Null. Viele wären an so einer Lebenssituation verzweifelt. Aber Reim entwickelte sich zum Kämpfer: Er wechselte sein Team, krempelte die Ärmel hoch und er "begann den Kampf gegen das Schicksal", wie er sich einmal ausdrückte.
Gleich sein erstes Album nach diesem Bruch kam in die Charts, auch die nächste CD wurde erfolgreich. In der Musikbranche war Reim plötzlich wieder einer der Grossen. Der endgültige Durchbruch aber kam 2004 mit seinem damals neuesten Album, das den schlichten Namen "REIM" trägt. Die Platte schoss in die Top Ten der Charts - und Reim ging im Frühjahr 2005 auf einen kleine aber feine Konzert-Tournee. Der Erfolg war überwältigend: Ausverkaufte Häuser und frenetisch jubelnde Zuschauer. Das neueste Album "Unverwundbar" erschien im September 2005 – die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Im Frühjahr 2006 absolvierte der Künstler eine umjubelte Tournee durch die Hallen Republik. Die Resonanz beim Publikum ist enthusiastisch, die Säle ausverkauft.